Ich hab mir/uns einen Wunsch erfüllt und uns einen mehrstündigen Bootsausflug mit Skipper beschert.Es war traumhaft.Wir hatten keine Lust , uns auf ein Ausflugsschiff zu begehen. Wir wollten einfach auf dem Meer sein. Unser Ziel war die blaue Grotte, ca. 2 Stunden von Bol entfernt. Den Namen des Bootsführer weiss ich eigentlich gar nicht🤔. Er hat 9 Boote verschiedener Grösse.Zusammen mit seinem Sohn betreibt er das Geschäft.Er überlegt es sich, auf zu hören. Die Konkurrenz sei gross, es habe zu viele Boote.Sie haben 3-4 Monate , in denen sie fahren können. Sein Sohn arbeitet in der restlichen Zeit wo anders.Obwohl er die EU Scheisse findet, jetzt schaue der Staat noch mehr,führe er ein gutes Leben. Wie die meisten hier , ist er quasi Selbstversorger. Seine Familie hat Hühner, Olivenbäume und einen Gemüsegarten.Die Hinfahrt bestritten fast ganz Marianne und ich. Es hatte starken Wellengang, was die Fahrt noch abwechslungsreicher machte.Er erzählte uns, dass er mal Russen an Bord hatte. Die soffen die ganze Zeit. Plötzlich kam so starker Wind auf, dass sie auf einer andern Insel übernachten mussten. Zum Glück, trinkt er nur Wasser.Die blaue Grotte, mussten wir wegen dem Wellengang Ausmassen. Es war auch so atemberaubend. Die Farbe des Meeres ist einfach unglaublich.So fuhren wir weiter nach Vis.Ein paar Bemerkungen- Vis ist die am meisten von der Küste entfernte Insel.- von 1950 – 1980 war sie militärisches Sperrgebiet.-dies bewahrte die Insel vor Investoren. Das kommt ihr heute zu gute, da sie ursprünglicher geblieben ist.- Mama Mia! Her we go again! Wurde hier gedreht. Wir wollten hier nur tanken. Da aber die Tankstelle gerade „befüllt“ wurde, mussten wir ca 90 Minuten warten.Das war sogar super! So sassen wir in ein Beizli und merkten, dass wir Hunger haben.Eine Burgerkarte! Wir entschieden uns beide für das Befstek-Sandwich, wie es hier heisst.Zum Glück war das auch noch auf der Karte! Eine Neuheit des Koch’sGetoastetes Brötchen mit sehr zarten Rindfleischstreifen, Peperoni, Zwiebeln an einer Sauce. Wirklich das war lecker! Und unerwartet.Es bot sich uns noch ein Spektakel. Wir sassen unter riesigen Sonnenschirmen direkt am Wasser. Plötzlich kam ein starker Wind auf und haute einen Schirm, auf den andern. Das wäre ja noch nichts spezielles. Aber unter dem stehengebliebenen Schirm, sass ein typisches Upperclass Pärchen. Um sie herum kamen die Vorbeigehenden und halfen den einen Schirm vom andern runter zu holen. Und die beiden blieben einfach hocken!!! Das war so absurd! Irgendwann erhoben sie ihre werten Hintern und gingen gnädigst ein Paar Schritte zurück.Selbstverständlich war dann auch noch sein Burger nicht nach seinen Wünschen. Selbstverständlich bekam er einen neuen. Und zu allem bekam er als Entschuldigung einen Schnaps. Er nippte daran.Ich kenne wohlhabende Menschen, welche sich völlig anders verhalten.Aber diese beiden entsprachen so völlig dem Cliché: Die Männer mit denselben Leinenhemden in dezenter Farbe, dieselben Shorts und Slippers. Sie , in Weiss mit Randhut, dicker Sonnenbrille und affektiertem Gehabe.Ich gab dem Kellner ein gutes Trinkgeld, mit der Bemerkung, auch für die zwei stupids. Das quittierte mit lachendem Augenrollen. Unser Skipper trank noch einen Kaffe mit uns und dann gings tanken und wieder nach Bol, wo er uns am bekannten Strand zlatni Rat am goldenen Horn Ablauf.Auch hier: Es hatte Menschen, vorwiegend Einheimische, aber gut verträglichDas Bad tat gut, auch wenn ich noch nicht so richtig schwimmen kann.Danach ein Eis schmecken und lesen. Zum Glück kam Marianne auf die Idee, nicht mehr unbedingt essen zu gehen.Und so schlossen wir den Tag in ihrem Höfli mit spielen ab. Wir tranken dazu Prosecco, welcher sich als Dessertwein entpuppte.Auf der Flasche stand Prozek. Aber das war’s dann nicht😂Heinzelfrau war schon vor 38 Jahren, noch zu Tito’s Zeiten hier. Peter und sie machten ihre ersten Ferien hier am Strand von zlatni Rat. Damals kam man fast nur mit Pauschalreisen ins Land und konnte nicht herumreissen. Privaten Kontakt des Personals mit den Gästen war verboten. Sie feierten trotzdem gemeinsam auf einem Hof mit Wein, Essen und Musik. Evan, Heinzelfrau wusste natürlich noch den Namen des Skipper’s erinnerte sich auch an diese Anlässe auf dem Hof.
Morgen geht’s weiter nach Trogir.














