Kroatien 11. September

Nach einem wiederum herrlichen Frühstück, übernahm Heinzelfrau das Steuer.

Wir mussten zuerst noch  Fenistiltropfen nehmen. Marianne hat schon seit Tagen richtig grosse Stiche. Bei mir ist auch nicht mehr lustig. Aber kein Vergleich mit Sardinien im Frühling.

Unsere Fähre nach Split war auf 15.45 geplant. So hatten wir jede  Menge Zeit. Ich war froh, dass wir durchs Inselinnere fuhren.

Ich kann keine Buchten, Häfen klein und gross, strahlend, tiefblaues Meer mehr sehen! Ich will Normalität.

Ich hab Heinzelfrau vorgeschlagen, dass sie heute Trogir erkunden kann und ich mit dem Auto durch das Industriegebiet von Split fahre.

Ja nu, es ist wie’s ist. Natürlich liegt auch Trogir am Meer, natürlich hat’s auch hier einen Hafen.

Aber wir sind mitten in der Altstadt einquartiert. Viele, viele schmale Gässchen mit sehr schönen kleinen Läden ohne Massenware.

Zurück zu Fahrt:  ich wollte unbedingt nach Skript. Das sind die Fotos, welche keine Ortsbeschriftung haben. Durch das Industriegebiet 😂eines kleinen Städtchens führte eine schmale Strasse nach Skript. Es entpuppte sich als sehr sehenswert. Und wir parkierten gnädigerweise neben einem Baselländer! 

Skript ist die älteste Siedlung auf der Insel. Die Fluchtburg der Antiken Illyrer ( noch nie gehört) , wurde im 2. Jh. vor Chr. von den Römern erobert und später von Flüchtlingen bewohnt.

Es ist ein in sich stimmiges Dorfbild, sehr schön.

Milna wiederum ist ein Städtchen aus dem 17. Jahrhundert. Kaiser Diokletian nutzte den Hafen um den berühmten weissen Stein zu transportieren. Damit baute er seinen Palast in Split.

 In Supetar mussten wir auf die Fähre. Wir erwischten sogar jene von 14.15. Dauer: 50 Minuten. In dieser Zeit machte ich per Whatsapp noch Französisch mi Eliot.

Split liessen wir aus und fuhren direkt nach Trogir. Sehr verwirrend diese Gässlis , aber wunderschön. Wunderbar haben wir hier in unserem Hotel Tragos gespiesen.

Heute ist durch die Altstadt flanieren und lädele angesagt.