Heute haben wir in unserer Jugi wieder sehr gut gefrühstückt. Die meisten von Euch wissen ja, dass ich seit letztem Jahr einen Schlauch Augen habe. Deshalb muss ich immer ein bisschen ausprobieren. Zb. Reis kann ich nur noch in Form von Risotto essen.
Heute hatte es leider keine Kürbiscremesuppe, mehr Creme, wie Suppe, aber köstlich. Dafür Nüdeli mit Gemüse, auch gut. Brot ist hier in Laos in Form von kleinen Baguettes normal. So gross, dass man auch gut Sandwiches damit anfertigen kann. Etwas was es hier überall am Strassenrand zu kaufen gibt.
Dann organisierte ich ein Tuktuk für den Hotelwechsel.
Wir hatten ja ursprünglich im Sinn in mehreren Etappen nach Vientiane zu fahren. Da wir aber geflogen sind, haben wir uns noch ein günstiges Hotel gesucht.
Wer sich für die Preise interessiert:
In Savannaketh haben wir für unser übriges Zimmer mit Frühstück, diversen Kaffees und Tees rund 12 Franken bezahlt, pro Person und Nacht. Im gestrigen Hostel 15 Franken und jetzt im 4 Stern De Luxe, in welchem wir nun residieren gute 100. Es ist mein Geburtstagsgeschenk für Heinzelfrau, welche dieses Jahr 60 wurde.
Wir haben den Tag mit Massage und Pool verbracht. Und beschliessen ihn bald mit dem Nachtessen.
Jede Art von Unterbringung hat seine Vor und Nachteile. Im unserem jetzigen gibt es kohlensäurehaltiges Mineralwasser und eine gefüllte Minibar. Aber ausserhalb der Anlage ist nichts, ausser einer grossen Strasse, welche man fast nicht hört. Wir haben einen Pool und einen Zimmerservice. Einen Shuttle stündlich in die City, Grosse Zimmer mit Badewanne.
Im Ali, wo wir bis heute waren, hatten wir keine Minibar, keine Badewanne. Gross war das Zimmer auch, Klimanlage war auch vorhanden. Und wenn man vor das Hotel trat, war man mitten auf dem Nachtmarkt. Konnte aus vielen Angeboten leckeres Essen auswählen.und dem Alltag der Loten zuschauen.
Aber es ist nun nicht so, dass ich die nächsten drei Nächte nicht geniesse. Aber man sollte, es zu schätzen wissen, dass wir die Möglichkeit haben so zu reisen, wie wir reisen.
Für mich sind die Loten bisher die entspanntesten Menschen, verglichen mit Vietnam und Kambodscha. Freundlich, aber nicht devot, ausser wenige Ausnahmen.
75% sind des Lesens und Schreibens nicht mächtig.
Viele andere soziale Indikatoren zeigen, dass Laos weiterhin eines der ärmsten Länder Welt ist.
50 von 1000 Kindern sterben in den ersten 5 Jahren infolge von Unterernährung und schlechten hygienischen Bedingungen..
Nur die Hälfte der ländlichen Bevölkerung ist an die Trinkwasserversorgung angeschlossen.
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Es gibt hohe Zielvorgaben:
Bis zum Jahr 2020 soll das jährliche Pro-Kopf-Einkommen von derzeit 1700USDollar deutlich gesteigert werden, die Analphabetenrate auf unter 10% gesenkt u d die durchschnittliche Lebenserwartung von 66 auf 70 Jahre erhöht werden.
Soll man in solche Länder reisen. Ich bin der Meinung, ja. Aber im Wissen um unser Privileg dies zu tun. Mit Respekt und Achtung.
Laos hat 6, 5 Millionen Einwohner. Davon sind 34%jünger als 15 Jahre.
Stadtbevölkerungsanteil:.
33%
Es gibt 49 Volksgruppen mit bis zu 120 Untergrupoen. Somit ist Laos das ethnisch heterogenste Land in Südasien. Wer darüber mehr wissen möchte, kann das gut im Netz recherchieren.
Aber ich dachte, mal ein paar Zahlen Schaden nicht.










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