Laos 13.11.2018

Der heutige Tag, war nach etwas zögerlichem Beginn, eines meiner Highlights!
Es stand kein Van vor der Tür. Und auch keine Email angekommen.
Wir warteten bis kurz vor halb neun und dann fragte ich an der Reception nach, was eine Citytour mit Buddha Tempel Kosten und vor allem, ob es so kurzfristig möglich ist.
Alles kein Problem. Das ganze sollte uns keine 50 Franken kosten. Und wir bekamen anstelle des Van ein Tuktuks, statt einem Englisch sprechende Guide, einen nicht Englisch sprechenden.
Wir mussten keinen Silberladen anschauen und auch keine Shopping Mall.
Die Tempel und den Buddhapark besichtigten wir ohne ihn. Ich glaube, ich würde es nicht schaffen, jedesmal eine Stunde Einführung in den jeweiligen Tempel zu bekommen.
Ich lass auch Kirchen so auf mich wirken.

Ich hab jetzt auch noch seit heute neue Lieblingsreisende: die Inder. Du meine Güte. Jetzt musste ich schon am Kleinflughafen von Savannaketh wieder mal einen kodernden,
in den Abfalleimer spukenden Chinesen ertragen und nun die arroganten Inder, denen es völlig egal ist, ob ich grad am Postkarten kaufen bin und einfach ihr Ding durchziehen.
Ich wünschte der Verkäuferin laut, viel Geduld.
Es fehlen jetzt nur noch die Israelis, welche mir erstmalig nicht auffallen, bisher!

Ich sag gar nicht viel, sondern lass die Bilder sprechen.
Der “ Ehrwürdige Stupa“ der That Luang, welcher golden daherkommt, hat mich wieder mal sehr beeindruckt.
Die heutige Form geht ins 16. Jahrhundert zurück.
Der laotisch Arc de Triumph ist auch speziell. Ende der 1950er Jahre wurde er mit Beton errichtet, welches die Amis, Laos für den Ausbaus des Flughafen zur Verfügung stellten.
Auf das Rauf gehen haben wir verzichtet.
Die ersten Bilder sind vom Kloster Sisaket und dem gehenüberliegenden Museum. Dort wurde darauf hingewiesen, dass man nicht über die Teppiche gehen soll.
Sie seien nur zum Sitzen da. Die Chinesen verstanden nur spanisch und latschten drüber.
Das absolut, für mich tollste war der Buddhapark ausserhalb der Stadt. Der Weg (24km)dorthin hat sich für mich, mehr als gelohnt.
Die ganze Anlage, wie auch sonst in Laos liebevoll gepflegt. Die vielen verschiedenen Pflanzen sind wunderschön.
Der Park wurde1958 vom laotischen Künstler Leua Soulilat geschaffen. Mit Hilfe von Sponsoren, der auch hochrangige Mitglieder der Gesellschaft angehörten.
Nach dem Krieg floh er nach Thailand, wo er 1978 in Nong Khai einen ähnlichen Park erschuf.
Die liegende Buddha Figur ist ja mittlerweile weltberühmt. Faszinierend sind die Skulpturen aus Hinduismus, Buddhismus und laotischer Folklore.
Also für mich etwas vom Besten, was ich in Asien gesehen habe.
Nun geniessen wir den Nachmittag und abends gibts dann gesalzenem Fisch für Heinzelfrau und Shrimps und Spiessli für mich.

Nachtrag:
Auf den Bildern sind auch ganz gewöhnlicher Alltag zu essen Laos besteht ja nicht nur aus Postkarte Motiven.
Auf einem Bild aus einem Tempel scheint einer Hörner und so zu verkaufen, was eigentlich verboten ist.
Ach liebe Schweizerinnen unter Euch: Ja, zur Kuhhorn-Initiative!

 

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*