Laos 11.11.2018

Bei den Fotos sind die zwei ersten nochmals von unserer Pension. Sie hat mir trotz oder vielleicht wegen der Einfachheit gefallen.
Der Franzose, welcher 5 Monate da wohnt hat heute morgen sogar mit uns gesprochen und seine bequemen Korbstühle angeboten. Er lebt seit einigen Jahren in Asien und eben jedes Jahr auch in der Pension. Er spricht laotisch.
Heute morgen meinte unsere Gastgeberin, sie sei müde. Sie habe gestern zuviel gegessen und getrunken. Das Omelette, welches ich bekam hat aber sehr gut gemundet.
Pünktlich um zwei wurden wir zum Flughafen gefahren, wo um 15 Uhr der Flieger in die Hauptstadt starten sollte. Alles lief wieder wie am Schnürchen. Aber kurz vor dem Starten, schien was nicht gut zu sein. Etliche Männer standen da und schauten auf irgendwas. Der Kapitän, jung und smart, verliess dann auch noch seinen Arbeitsplatz und ging schauen. Ein Propeller funktionierte nicht. Aber scheinbar, ich weiss nicht, weshalb, drehte er und es ging mit 20 Minuten Verspätung auf den einstündigen Flug. Diesmal gabs Früchtechips, sehr lecker und wir bekamen einen Kaffee, welcher gut schmeckte.
Am Flughafen von Vientiane hatte es sogar ein Förder and, aber die Abwicklung dauerte wesentlich länger, als die Handarbeit in Savannakhet..
Kein Mensch mit Namensschild erwartete uns. Mittlerweile getraut ich mich auf englisch zu telefonieren. Das Problem war schnell gelöst: der Fahrer erwartete uns am International Airport und wir waren am Domestic gelandet. Die beiden liegen gerade nebeneinander.
Das Ali Hotel hat zwei Ableger, das Backpacker Hostel und das Hotel.
Ich finde es genial, wie wir auch Unterkunftsmässig alles haben. Zuerst den Luxus, dann die komplette Einfachheit
und im Ali, funktionelle Einfachheit.
Wir beschlossen, was im Hotel zu essen. Vom Papayasalat oder wars ein Mango waren wir gar nicht begeistert. Die Frühlingsrollen aber versöhnten. Wir überlegten, was wir so in dieser Woche in Vientiane Unternehmen wollen.
Morgen ist Touren planen und noch was, aber ich kann mich grad nicht erinnern was, angesagt.
Kaum waren wir etwas aus dem Hotel raus, befanden wir uns auf dem Nachtmarkt. Das Essensangebot ist so vielfältig, wir essen ausser dem Frühstück sicher nicht mehr im Ali. Heinzelfrau bekam ein Viererzimmer, morgen zieht sie in ein Zweier um. Aber da die Bar grad neben ihrer Fensterfront liegt, hab ich ihr angeboten, dass sie in meinem heute Nacht schlafen kann. Kaum hatte ich es mir im Bett gemütlich gemacht, schrieb sie mir, ob wir wieder wechseln können, die Douche ginge nicht. Sie meinte es als Witz, sie wolle lediglich bei mir duschen. Schlussendlich stellte sich heraus, dass sie bloss nicht alle Hähnen gedreht hatte.
Nun sind wir versorgt und können gut schlafen. Also auf „meiner“ Terrasse mit der Bar, ist bereits kein Mensch mehr, obwohl sie erst um halb elf schliesst.
Die Fotos zeigen unter anderem auch, wie auch hier zum Teil, wie überall, derselbe Schrott verkauft wird und wie auch Mönche   unter anderem textile Wünsche haben.

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