Mit unserer bewährten Agentur machten wir heute eine Citytour. Wie immer, viel im Auto unterwegs. Veronika, unser Guide führte uns sehr kompetent durch die einzelnen Sehenswürdigkeiten. Als am Schluss wieder ein Lunch in einem Fischrestaurant war, wollte sie uns an einen 2er Tisch setzen. Nichts da, sie wurde von uns eingeladen. Ich liebe Fisch, und Mara wird auch langsam zur Fischesserin. Wir konnten wieder auswählen. Es wurde wieder ein grosser Fisch. Diesmal schafften wir ihn aber zu Dritt.
1. Sklavenmuseum
Das ist am Montag geschlossen. Trotzdem kann man sich gut vorstellen, wie es sein musste. Zuerst auf den diversen Sklavenmärkten verkauft zu werden. Und dann auf die Reise vor allem nach Brasilien geschickt zu werden. Es ist mir immer wieder unerklärlich, wie Menschen das andern antun können.
2. Kunstmarkt
Ja da kamen mir so meine Zweifel. Es sah oft nach Massenware aus. Made in China sah ich zwar nicht, aber es sah oft nach Massenware aus. Aber wir fanden doch ein paar Mitbringsel. Die Korbwaren sind halt zu gross. Veronika fragte jeweils nach den Preisen und handelte souverän runter.
3. Präsidentengedenkstätte
Der erste Präsident nach der Unabhängigkeit war Dr. Agosthino. 1975-1979Vor seiner Präsidentschaft war er Arzt und Dichter. Es ist ein hohes Wahrzeichen. Unten gibt es eine Ausstellung.Und auch der stille Raum, wo er aufgebahrt ist. Hier ist fotografieren verboten.Rund um seinen Sargn( hinter Glas) sind die Kränze drapiert, welche Staatsgäste jeweils niederlegen.
3. Militärmuseum.
Zum Glück heute geschlossen. Draussen sind Kanonen, Flugzeuge, Panzer aus der Zeit des Unabhängigkeitskrieg ausgestellt.
4. Eine Gasse mit Streetart
Die war eher kurz, aber speziell.
5. „Älteste“ Kirche in Angola
Die Nossa Senhora do Cabo wurde gleich nach der Ankuft der ersten 40 portugiesischen Händler, 1575 gebaut. Es war eine kleine Kapelle mit Strohdach. Zwischen 1648 und 1669 wurde sie erweitert und renoviert. Sie ist in den Farben Blau und Weiss gehalten. Erinnert an das Meer. Sie verfiel und 1870 wurde sie rekonstruiert.
6.Naturhistorisches Museum.
Bis auf den 12kg Goldbarren, welchen wir drei nicht anheben konnten, eher mickrig. MittagessenSehr guter Fisch, einfaches Restaurant.
7. Sandkünstler und Impressionen
Ganz in der Nähe unseres ersten Hotels, an der Spitze der Landzunge, hat ein Künstler mehrere Sandkunstwerke geschaffen. Da gab ich doch gern etwas in Korb. Sehr eindrücklich!




































































