Die Beiden kamen mit der Info zurück, dass um 19 Uhr ein regulärer Flug geplant ist.Wir packten zusammen, gaben unsere Zimmerkarte ab und gingen mit unserem Gepäck los. Es waren ca 5 Minuten. Also auch für mich machbar.
Tatsächlich, es hatte Menschen, der Schalter war geöffnet. Es befanden sich auch einige aus dem Hotel da. Allerdings weit und breit kein Flugi. Ich wäre bereit gewesen nochmals Tickets zu kaufen. Aber der Flug war ausgebucht. Einer vom Personal fragte unsere Truppe, weshalb wir hier seien. Da wurde es heiter.
Der junge Portugiese/Angolaner rastete wieder aus. Unterstützt von einem zweiten aufgebrachten Herrn. Ein Polizist griff ein. Dann fing Jürg an zu diskutieren auch lauter wie sonst. Mara war super, sie versuchte es freundlich. Und erklärte, dass wir 24 Stunden nichts mehr von der angolanischen Fluggesellschaft gehört haben. Dass wir alle andere Anschlussflüge wahrnehmen müssen😉.
Der Mann vom Bodenpersonal erklärte ihr, dass sie keine Informationen haben. Mara und ich versuchten die Fluggesellschaft zu erreichen: vorübergehend nicht erreichbar!
Ich wäre das auch nicht gewesen in ihrem Fall. Also stapften wir wieder zurück. Kofferwalking nannte Mara das. In der Zwischenzeit hatten schon einige von uns Gestrandeten eine eigene Lösmung gefunden. Michaela nahm Kontakt mit ihrer Reiseagentur auf, damit ein Transport organisiert wird. Und für uns fragte sie auch. Ich weiss nicht wie lange der Rest dort im Hotel logiert. Aber ich hab nachgeschaut. Bis Donnerstag ist der tägliche Flug ausgebucht.
27.7.
Es hat tatsächlich geklappt. Um acht Uhr morgens wurden wir von einem Fahrer abgeholt , fuhren wieder nach Lobito und haben es total gemütlich. Unser Hotel liegt direkt am Strand. Morgen um acht gehts wieder weiter Richtung Luanda. Michaela und Jürgen haben ihre nächste Unterkunft, 2, 5 Stunden vor Luanda. Nun organisiert Guilain die Weiterfahrt zu unserer gemeinsamen Ferienwohnung. Sollte es nicht klappen, bleiben wir gleich im Hotel am Strand.





